Ein Tag auf dem Bauernhof

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Emma. Sie liebte Tiere und träumte davon, einen Tag auf einem Bauernhof zu verbringen.

Eines Morgens ging ihr Traum in Erfüllung. Sie kam bei Bauer Paul an, der zu ihr sagte:

„Willkommen auf dem Bauernhof, Emma!“

Emma war ganz aufgeregt.

Überall um sie herum sah sie Hühner, Kühe, Schafe und Enten.

„Wo soll ich anfangen?“, fragte sie lächelnd.

Der Bauer gab ihr einen kleinen Korb.

„Heute hilfst du mir, mich um die Tiere zu kümmern.“

Emma begann mit den Hühnern. Sie fütterte sie mit Körnern.

„Kack, kack, kack!“, machten die glücklichen Hühner.

Dann ging sie zu den Kühen auf die Weide.

„Guten Morgen, ihr Kühe!“, sagte sie.

Die Kühe antworteten leise:

„Mähhh…“

Emma fütterte sie mit Heu.

Dann kümmerte sie sich um die Schafe, die im Gras herumtollten.

„Ihr seid ja ganz weich!“, sagte sie lachend.

Die Schafe kamen ruhig näher.

Etwas weiter entfernt sah sie eine kleine Ente, die sich verlaufen zu haben schien.

„Suchst du etwas?“, fragte Emma.

Die Ente antwortete:

„Ich finde meine Freunde nicht.“

Emma überlegte.

Dann bat sie den Bauern um Hilfe.

Gemeinsam suchten sie rund um den Teich.

Schließlich fanden sie die anderen Enten, die sich hinter dem Schilf versteckt hatten.

„Quak, quak!“, sagten sie fröhlich.

Die kleine Ente war sehr glücklich.

Emma war stolz darauf, geholfen zu haben.

Der Bauer lächelte.

„Du bist eine echte kleine Bäuerin.“

Am Ende des Tages war Emma müde, aber glücklich.

Sie hatte die Tiere gefüttert, einer verirrten Ente geholfen und das Leben auf dem Bauernhof kennengelernt.

Als sie den Sonnenuntergang über den Feldern beobachtete, sagte sie:

„Was für ein schöner Tag!“

Und die Tiere schienen ihr auf ihre Weise „Danke“ zu sagen.